24.05.2026
Schluss mit der Diffamierung von Courage als antisemitisch!
Solidarität mit Courage Rheinfelden und der Volkshochschule Rheinfelden!
Der Frauenverband Courage protestiert entschieden gegen die skandalöse Diffamierung unserer Gruppe in Rheinfelden als Hamas-Gruppe, dem Frauenverband insgesamt und Personen durch eine haltlose Kampagne, ausgehend von Benjamin Weinthal von der Jerusalem Post. Wir solidarisieren uns mit der Volkshochschule Rheinfelden und auch dem Antisemitismusbeauftragten in Baden-Württemberg, der mit in den Strudel der Kampagne der Zionisten geraten ist. Und wir solidarisieren uns mit der MLPD, die ebenfalls als Pro-Hamas-Gruppe gelabelt wird.
Eine Welle der Solidarität in Leserbriefen und Erklärungen verurteilte den vorzeitigen Abbruch der Ausstellung „Frieden ist möglich – auch in Palästina“.
Herr Weinthal rühmt sich in einem Brief, dass seine „Pressearbeit“ dafür gesorgt habe, dass die Ausstellung abgebrochen worden ist. Wie kennen es als eiskalten Druck, oft mit Entzug von Fördergeldern, der auf Kritiker der israelischen Regierungspolitik, in diesem Fall auf die Ausstellungsmacherinnen ausgeübt wird!
Die Ausstellung selbst ruft an keiner Stelle zu Hass auf Juden auf. Courage hat sich von Anfang an klar von Massakern an Zivilisten am 7.Oktober durch die Hamas distanziert.
Den Ausstellungsmachern geht es um die Entwicklung von der Nakba 1948 bis zum Oktober 2023, die geprägt ist von Unterdrückung und Gewalt gegen Palästinenserinnen und Palästinenser. Gegen die Politik der israelischen Regierung, ein Groß-Israel zu schaffen, immer weitere Gebiete zu besiedeln und Palästinenserinnen und Palästinenser zu töten, zu vertreiben und ihrer Lebensgrundlagen zu berauben. Aktuell schlägt die mehr als unwürdige Behandlung der Gefangenen der Flotilla durch die israelische Regierung mediale Wellen.
Es muss Schluss sein mit der Verweigerung von Hilfe für die geschundenen Palästinenserinnen und Palästinenser, die immer noch unvorstellbarem Leid ausgesetzt sind, ohne Zugang zu ausreichend Nahrung und Wasser, zu medizinischer Versorgung.
Diese Politik wird weltweit geächtet und abgelehnt! In Israel stärkt sich die Bewegung gegen die Völkermordpolitik der israelischen Regierung. Auch in unserem Frauenverband gibt es jüdische Frauen, die fassungslos vor dieser Entwicklung stehen und an der Seite der Palästinenserinnen auf die Straße gehen.
