In der Presse und den Medien ist es still geworden um Gaza. Dabei hat der Waffenstillstand dort seinen Namen nicht verdient. Es wird weiter gemordet, die humanitären Hilfsgüter, deren Einfuhr erlaubt werden, reichen hinten und vorne nicht. Israel hat 37 Hilfsorganisationen, die in Ostjerusalem und den palästinensischen Gebieten arbeiten, die Lizenz entzogen, darunter „Ärzte ohne Grenzen“. Dabei sind 2 Millionen Menschen in Gaza auf internationale Hilfe angewiesen.
„Diese Entscheidung bedroht nicht nur unsere Arbeit und die Achtung des Völkerrechts, sondern auch das Leben von Millionen Palästinensern“,
sagt Bushra Khalidi, politische Leiterin bei der Organisation Oxfam. (1)
Die Öffnung des Grenzübergangs Rafah nach Ägypten ist eher symbolisch und vorläufig. Maximal 150 Personen pro Tag dürfen Gaza verlassen, zunächst nur schwer kranke und verletzte Menschen, deren Behandlung innerhalb des Gaza-Streifens nicht mehr möglich ist. Maximal 50 Personen pro Tag dürfen einreisen. Wer einreisen oder ausreisen darf bestimmt die israelische Armee. Dringend benötigte Hilfsgüter dürfen den Übergang nicht passieren.(2)
Das macht uns nicht nur wütend, wir klären weiter auf und üben aktive Solidarität vorallem mit den Frauen und Kindern in Gaza.
Der Frauenverband Courage unterstützt die Initiative des Vereins Weltfrauen e.V. (früher Verein zum Austausch in der Frauenbewegung) für ein besonderes Frauenprojekt.
Projektbeschreibung von Weltfrauen e.V.
Das Projekt ist Teil des Wiederaufbaus des Al Awda-Krankenhauses in Gaza, konkret der Frauenabteilung. Gerade die Frauen hielten das Leben trotz der Härten zusammen.
Fördern Sie den konkreten Wiederaufbau in Gaza für die Bevölkerung!
Für den Wiederaufbau des Al-Awda-Gesundheitszentrums in Gaza übernehmen wir WELTFRAUEN die Finanzierung von fünf gynäkologischen Untersuchungsstühlen mit Transport.
Die Al-Awda- Health Communitiy Association ist ein gemeinnütziger Verein und betrieb bis 2023 ein Netzwerk von Gesundheitszentren und Krankenhäusern in Gaza.
„Wir verpflichten uns bei unserer Arbeit die Menschenrechtsprinzipien einzuhalten, darunter Gerechtigkeit, Gleichheit, keine Diskriminierung … Schutz und Stärkung von Frauen, Kindern und Jugendlichen.“
Trotz massiver Zerstörung arbeiten sie unermüdlich unter schwierigsten Bedingungen.
Mit dem Solidaritätspakt zwischen Al Awda und der ICOR ist die feste Basis für eine gegenseitige Solidarität, Austausch zum bestmöglichen Aufbau, Feststellung des Bedarfs, der Mobilisierung von Helfern – eine solidarische und gegenseitige Zusammenarbeit, die für eine Zukunft selbstbewusster, freier Menschen mit gleichberechtigten Frauen steht.
Ziel ist, das Spendenziel bis zum 14. Frauenpolitischen Ratschlag im Herbst 2026 zu erreichen. Gespendet werden kann über die Crowdfunding-Plattfom Betterplace.
