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Home Aktuelles Internationaler Frauentag 8. März 2018 - 100 Jahre hart erkämpftes Frauenwahlrecht in Deutschland – 100 Gründe und mehr auf die Straße zu gehen und sich zu organisieren!

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Courage - der Name soll Programm sein und das besondere Profil des Verbandes kennzeichnen: überparteilich und international, solidarisch und demokratisch – ein Zusammenschluss von Frauen jeden Alters und jeder Tätigkeit. 
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Internationaler Frauentag 8. März 2018 - 100 Jahre hart erkämpftes Frauenwahlrecht in Deutschland – 100 Gründe und mehr auf die Straße zu gehen und sich zu organisieren! PDF Drucken E-Mail
Weltweit gehen am 8. März, dem Internationalen Frauentag, Frauen für ihre Rechte und Forderungen auf die Straße. Dieser Kampf- und Aktionstag wurde 1910 auf Vorschlag der Sozialistinnen Clara Zetkin und Käte Duncker von einer internationalen sozialistischen Frauenkonferenz ins Leben gerufen. Schon 1911 wurde  in vielen Ländern Europas und in den USA demonstriert.  Damals ging es um grundlegende wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Rechte von Frauen, wie das Frauenwahlrecht, das Recht auf Erwerbsarbeit, gleiche Löhne und den 8-Stundentag. Von Anfang war das verbunden mit dem Ziel der vollständigen Emanzipation der Frauen, der „Lösung der Frauenfrage“ in einer Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung. Und schloss die gesamte Frauenbewegung ein, die bürgerliche und die proletarische, was immer von inhaltlicher Auseinandersetzung begleitet war.
Am 12. November 2018 feiern wir in Deutschland den 100. Jahrestag der Durchsetzung des Frauenwahlrechts als Erfolg harter Kämpfe der Frauenbewegung und Ergebnis der Novemberrevolution 1918. Das Frauenwahlrecht ist inzwischen (fast) auf der ganzen Welt Standard.
Wir sind stolz auf die Rechte, die sich Frauen in den letzten 100 Jahren erkämpft haben, auf das Selbstbewusstsein und die Fähigkeiten junger Frauen. Trotzdem haben wir keinen Grund, die Hände in den Schoß zu legen. Denn von einer wirklichen gesellschaftlichen Gleichstellung von Mann und Frau, von einer „Lösung der Frauenfrage“ kann auch in Deutschland keine Rede sein.
Die historischen und aktuellen Erfahrungen der Frauenbewegung zeigen: wir haben immer dann etwas bewegt, wenn wir für unsere Interessen selbst aktiv wurden, wenn wir uns organisiert und mit vielen zusammengeschlossen haben. Nur so haben wir zum Beispiel die Verankerung von „Nein heißt Nein“ im Sexualstrafrecht erreicht.  
Auf der ganzen Welt wächst das Bewusstsein der Frauen über ihre Benachteiligung, aber auch über ihre gemeinsame Stärke über Ländergrenzen hinweg. Die kämpferische Frauenbewegung erweist sich als bedeutende und lebendige Kraft.
Wir rufen Euch auf:
Beteiligt Euch an den Aktivitäten zum Internationalen Frauentag!
Macht eure eigene Rechnung auf von A wie Armut über L wie Lohnungleichheit, S wie Sexismus bis Z wie Zerreißprobe!
  • Organisieren wir mit Bewegungen wie #Metoo oder „Ni una menos“ den Protest gegen den alltäglichen Sexismus und gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen!
  • Bestärken wir junge Frauen und Mädchen darin: Findet euch nicht ab mit der Verbreitung einer sexistischen Denkweise und mit unerreichbaren Schönheitsidealen oder mit Mobbing in den sozialen Medien! Lasst euch vom organisierten Kampf um Eure Zukunftsinteressen nicht abhalten! Sagen wir  Mobbing den Kampf an als Methode gegen kämpferische und selbstbewusste Frauen vorzugehen.
  • Stehen wir dagegen auf, dass Frauen als Menschen 2. Klasse auf dem Arbeitsmarkt behandelt werden! Die gesellschaftlich notwendige Erziehungs, Betreuungs- und Sorgearbeit wird uns privat zugeschustert. Der „Lohn“  dafür:  niedrigere Bezahlung, Teilzeit- und Niedriglohnjobs, finanzielle Abhängigkeit und Armut.  Unterstützen wir beispielhaft die Leiharbeiterinnen bei VW, die mutig den Kampf um ihre Arbeitsplätze aufnehmen, die Beschäftigten im Erziehungsbereich, in der Pflege, in Krankenhäusern und Altenheimen sowie die Hebammen, die mit Protesten und Streiks für Entlastung, höhere Löhne und die gesellschaftliche Anerkennung ihrer Arbeit eintreten oder für eine deutliche Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich wie die MetallerInnen in Deutschland oder die Pflegekräfte in Österreich.
  • Setzen wir uns mit Frauen in vielen Ländern für das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung ein! Wir wollen selbst über die Fortsetzung einer Schwangerschaft entscheiden ohne als Verbrecherinnen abgestempelt zu werden oder sogar im Gefängnis zu landen. In Deutschland steht aktuell die Forderung nach der Streichung des §219a im Vordergrund. Dieser stammt aus dem Hitlerfaschismus und stellt Informationen über Schwangerschaftsabbruch unter Strafe, bevormundet die Frauen und kriminalisiert Ärzt*innen wie Kristina Hänel.
  • Verstärken wir unseren Widerstand gegen nach rechts rückende Regierungen und ultrareaktionäre Kräfte! In Deutschland stellen sich insbesondere junge Frauen u.a. von der AfD organisierten rechten Frauenmärschen entgegen. Dort wird im Namen von Frauenrechten rassistische Hetze betrieben. Machen wir klar: Diese Hetze, die massive Einschränkung des Asylrechts und weiterer demokratischer Rechte wie des Versammlungs- und Demonstrationsrechts erfolgen nicht in unserem Namen! Zum Jahrestag des Regierungsantritts des US-Präsidenten Trump waren wieder Tausende von Frauen auf der Straße und präsentierten der Regierung ihre Rechnung. In der Türkei lassen sich Frauen nicht vom Widerstand gegen das faschistische Erdogan-Regime und die Unterstützung des kurdischen Befreiungskampfs abhalten. Das unterstützen wir voll!
  • Protestieren wir am diesjährigen 8. März besonders gegen den Angriffskrieg der Türkei gegen den nordsyrischen Kanton Afrîn! Schluss mit diesem Krieg! Schluss mit deutschen Waffenlieferungen und der Unterstützung durch die BRD! Solidarität mit den Frauen in Rojava/Nordsyrien! Sie bauen eine Gesellschaft mit demokratischen, selbstverwalteten Strukturen und weitgehenden Frauenrechten maßgeblich mit auf und verteidigen sie mit großem Mut und Opferbereitschaft. Ihr Kampf ist auch unser Kampf!

Her mit dem ganzen Leben – Brot und Rosen!

Gerade am 8. März bekräftigen wir unseren Wunsch nach einem wirklich freien und gleichberechtigten, solidarisch organisierten Leben, nach einer Zukunft in einer menschenwürdigen Gesellschaft ohne Ausbeutung, Unterdrückung, Krieg und Umweltzerstörung. Für dieses Ziel lohnt es sich zu kämpfen!

Nur organisiert und verbunden mit anderen Bewegungen, mit der Arbeiter-, der Jugend-, der Umweltbewegung, der antifaschistischen Bewegung werden wir das durchsetzen -   nicht erst in 100 Jahren!

Stärkt den Frauenverband Courage – werdet Mitgliedsfrau!

Bundesvorstand Frauenverband Courage e.V.
Bernadette Leidinger-Beierle und Brigitte Ziegler

Aufruf als Flyer

 
Frauenverband Courage