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Courage - der Name soll Programm sein und das besondere Profil des Verbandes kennzeichnen: überparteilich und international, solidarisch und demokratisch – ein Zusammenschluss von Frauen jeden Alters und jeder Tätigkeit. 
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Keine Kriminalisierung der Proteste der G20-Gegner PDF Drucken E-Mail
Am Dienstag, dem 05.12.2017, kam es bundesweit zu mehreren Hausdurchsuchungen gegen Teilnehm*innen der Proteste gegen den G20-Gipfel in Hamburg. Die Polizei sprach von einer „Großrazzia“. Unter den Betroffenen sind unter anderem ein Vorstandsmitglied der Umweltgewerkschaft und Mitglieder der Ver.di-Gewerkschaftsjugend NRW - darunter die Sprecher*innen der Initiative "Grundrechte verteidigen".
Letztere erklärten auf einer Pressekonferenz am 6.12.: "Wir lassen uns nicht einschüchtern." 
Wir schließen und den Protesten gegen die weitere Kriminalisierung der berechtigten Proteste gegen den G20-Gipfel an und solidarisieren uns mit den Betroffenen. Beteiligt Euch an den Protestaktionen!

09.12.: 16 Uhr #Göttingen, Platz der Synagoge
09.12.: 14 Uhr #Bonn, Friedensplatz/Ecke Sternstraße


 aus dem Aufruf:

| „G20-Chaoten" als Ziel? |

Während des G20-Gipfels hat die deutsche Polizei richterlich genehmigte Camps schikaniert, angemeldete Demonstrationen rechtswidrig aufgelöst, Busse mit Jugendlichen entführt und zugelassenen Journalisten die Akkreditierung entzogen. Um diese Angriffe auf die Demonstrations- und Pressefreiheit zu rechtfertigen, versucht sie nun, einige G20-GegnerInnen per Hausdurchsuchungen als gefährliche Kriminelle darstellen. Doch kriminell ist die Einschränkung unserer Grundrechte und die Politik der G20 – nicht der Protest dagegen.

Hintergrund der Durchsuchungen ist eine Demonstration am Hamburger Rondenbarg, die von der Polizei brutal aufgelöst wurde. Insgesamt waren acht Krankenwagen vor Ort nötig, um die Verletzten zu versorgen. Die Polizei wirft den dort in Gewahrsam genommenen Personen vor, gemeinsam „schweren Landfriedensbruch“ geplant zu haben.

| Die Polizei versucht aus der Defensive herauszukommen |

Ein erstes Verfahren in diesem Fall gegen den jungen Italiener Fabio V. hat bundesweit für Medienaufmerksamkeit gesorgt. So war der Jugendliche 4 ½ Monate in Untersuchungshaft gehalten worden, ohne dass ihm eine konkrete Gewalthandlung zur Last gelegt wurde. Schon im ersten Rondenbarg-Prozess ist die Polizei immer weiter in Erklärungsnot geraten. Die aktuellen Hausdurchsuchungen sind ein Versuch, aus dieser Defensive herauszukommen. Die Polizei versucht, die dortige politische Demonstration als Aufmarsch von Hooligans darzustellen. Das Vorgehen der Polizei zielt darauf ab, in Zukunft jeden Demonstranten für Eskalationen bei Demonstrationen verantwortlich zu machen - auch wenn er selbst gar nicht beteiligt war, oder die Eskalation von der Polizei ausging. Von dieser repressiven Entwicklung sind alle betroffen, die vorhaben, sich irgendwann einmal an Demonstrationen zu beteiligen. Die Hausdurchsuchungen reihen sich ein in den Generalangriff auf demokratische Rechte in der BRD.

Wir rufen alle zu breiter Solidarität auf!

Kommt am Samstag den 09.12.2017 um 14:00 Uhr zum Friedensplatz Bonn. Kundgebung gegen die Repression zusammen mit Betroffenen und Angehörigen.
 
Frauenverband Courage