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Home Aktuelles Für die Familien und die Zukunft unserer Kinder: Kampf um jeden Arbeitsplatz! - Solidarität mit den Stahlarbeiter*innen und ihren Familien

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Courage - der Name soll Programm sein und das besondere Profil des Verbandes kennzeichnen: überparteilich und international, solidarisch und demokratisch – ein Zusammenschluss von Frauen jeden Alters und jeder Tätigkeit. 
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Für die Familien und die Zukunft unserer Kinder: Kampf um jeden Arbeitsplatz! - Solidarität mit den Stahlarbeiter*innen und ihren Familien PDF Drucken E-Mail
7000 Stahlarbeiter demonstrierten am 22. September gegen die von thyssenkrupp angekündigte Vernichtung von 4000 Arbeitsplätzen nach der Fusion mit dem indischen Konzern Tata. Couragefrauen aus NRW waren bei den Protesten dabei. Sie berichten über Empörung, Nachdenklichkeit, zum Teil auch Verunsicherung. Auf der Hauptbühne verspricht SPD-Arbeitsministerin Andrea Nahles: „Wir in der Politik kämpfen für euch!“ Das hatte ihre SPD-Kollegin Hannelore Kraft den Beschäftigten von Opel Bochum auch versprochen, um dann die Segel zu streichen. Am offenen Mikrofon der Montagsdemo ermutigen Bergarbeiter, Arbeiter*innen von Nokia und Opel Bochum die Stahlarbeiter*innen den Kampf um ihre Arbeitsplätze in die eigene Hand zu nehmen. 
DerWesten berichtet:
„Große Solidarität gibt es vor allem von ehemaligen Opelanern, Bergarbeitern und Nokia-Beschäftigten. Sie haben ihre Arbeitskämpfe hier in Bochum und Umgebung in der Vergangenheit ausgetragen. Waren laut. Feierten Teilerfolge. Jetzt unterstützen sie die Stahlarbeitern mit ihren Erfahrungen und machen Mut. "Lasst euch nicht aufhalten - kämpft für eure Rechte. Für eure Arbeit." Das sind ihre Botschaften. Die scheint anzukommen. Der Wille zur Arbeit ist den Streikenden ins Gesicht geschrieben. Bengalos, laute Musik, Trillerpfeifen, Feuerwerk und unzählige Transparente unterstreichen: Das war nur der Anfang.“

Solidaritätserklärung des Frauenverbands Courage

Für die Familien und die Zukunft unserer Kinder: Kampf um jeden Arbeitsplatz!

Wir Frauen vom Frauenverband Courage stehen fest an der Seite von euch Stahlarbeiter*innen, euren Familien und Freund*innen im Kampf um jeden Arbeitsplatz.
Mit der Fusion von thyssenkrupp mit dem indischen Konzern Tata Steel will sich thyssenkrupp von der Stahlsparte trennen, um weiter Maximalprofite scheffeln zu können. Sie behaupten heuchlerisch, es ginge um die Rettung der „übrigen“ Arbeitsplätze. Die Vernichtung von Arbeitsplätzen hat aber noch nie andere Arbeitsplätze gerettet! Dieser Politik sollen mindestens 4000 Arbeitsplätze zum Opfer fallen.

Wer wie die Bosse von thyssenkrupp von einem „Wegfall“ von Arbeitsplätzen spricht, geht mutwillig und berechnend über die Existenz ganzer Familien und die Zukunft der Jugend hinweg. An jedem Arbeitsplatz in den Stahlwerken hängen 4-5 weitere Arbeitsplätze bei Zulieferunternehmen, von denen die Arbeiterinnen und Arbeiter ihre Familien ernähren müssen! Gerade im Ruhrgebiet, nach den Schließungen von Schlecker, Nokia und Opel, wissen die Menschen, was das bedeutet: Arbeitslosigkeit, Hartz IV und wachsende Kinderarmut. Davon haben die Herren in den Konzernetagen und auch die Politiker in Bundes- und Landesregierung keine Ahnung! Arbeitsministerin Nahles (SPD) stellt sich nicht etwa gegen die Fusion – nein, sie will nur, dass der Firmensitz in Deutschland bleibt und es keine betriebsbedingten Kündigungen gibt. Was ist denn bitte schön besser daran, wenn holländische oder englische Arbeiter*innen ihren Arbeitsplatz verlieren? Was ist denn besser daran, wenn Arbeit*innen „sozialverträglich“ aus dem Betrieb gedrängt werden? Wenn sie mit Druck und Massenmobbing mürbe gemacht werden, bis sie „freiwillig“ gehen, wie bei Opel Bochum oder jetzt bei VW? Jeder vernichtete Arbeitsplatz fehlt unserer Jugend! Deshalb geht dieser Angriff auf Tausende Arbeitsplätze jeden an – Arbeiter, Frauen, Kinder und Jugendliche!

Wir wissen aus den Erfahrungen bei Opel Bochum, dass ihr mit euren Frauen und Familien nicht alleine steht. Wer kämpft, bekommt Solidarität! Wir Frauen in Courage, besonders die Bergarbeiterfrauen und das Frauenkomitee BASTA, haben gelernt wie wichtig es ist sich einzumischen, die Männer herauszufordern gemeinsam mit uns zu kämpfen. Uns für die Zukunft unsere Kinder und Familien einsetzen - das können wir nur organisiert. Organisiert kämpfen wir für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen und eine Zukunft ohne Ausbeutung und Unterdrückung.

Ihr und eure Familien könnt euch auf die volle Solidarität und tatkräftige Unterstützung von Courage verlassen!

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Frauenverband Courage