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Home Aktuelles Grußbotschaften an die 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen

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Courage - der Name soll Programm sein und das besondere Profil des Verbandes kennzeichnen: überparteilich und international, solidarisch und demokratisch – ein Zusammenschluss von Frauen jeden Alters und jeder Tätigkeit. 
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Grußbotschaften an die 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen PDF Drucken E-Mail

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Elke Ferne, Bundesvorsitzenden der ASF und Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend , überbringt eine Videobotschaft an die Welfrauenkonferenz der Basisfrauen. Hier klicken

Hier geht es zur Grußbotschaft von Petra Messinger, Frauenbeauftragte der Landeshauptstadt Saarbrücken.

Die Menschenrechtsorganisation SOLWODI ("SOLidarity with WOmen in DIstress" – Solidarität mit Frauen in Not) und ihre 1. Vorsitzende Sr. Dr. Lea Ackermannschickt schicken anlässlich der Weltfrauenkonferenz in Kathmandu/Nepal solidarische Grüße aus Deutschland. Hier die vollständige Grußbotschaft.

Feministische Partei DIE FRAUEN
Dear sisters worldwide, dear participants of the World Women´s Conference
There is no freedom for every single woman until every woman in the world has got power over herself. Women’s solidarity is the basic for women’s freedom. Women’s solidarity is resistance against Patriarchy. Feminist greeting from the board of German´s Feminist Party
Margot Müller, Sabine Scherbaum, Adelheid Wohlfart

Simone Thomas, Frauenbeauftragte, Stadt Freiburg
Liebe Frauen,
zur Weltfrauenkonferenz in Nepal sende ich herzliche Grüße aus Freiburg, Germany.

Politik:
in Deutschland gibt es gerade politische Strömungen, die die Errungenschaften der Gleichberechtigung wieder in Frage stellen und antifeministische und frauenfeindliche Positionen vertreten, dagegen wehren wir uns.
Politische Strömungen, die für ein veraltetes Frauen- und Familienbild werben, für eine „natürliche“ Ordnung der Geschlechter plädieren und keine anderen Lebensmodelle akzeptieren, das dürfen wir nicht zulassen.
Die im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankerte Verpflichtung in Art. 3 Abs 2 verpflichtet uns dazu, Männer und Frauen gleichberechtigt zu behandeln und auf die Beseitigung bestehender Nachteile hinzuwirken. Das ist unser Ziel, dafür setzen wir uns ein.
Geflüchtete Frauen:
Ein wichtiges Thema, das uns seit dem letzten Jahr mehr und mehr beschäftigt, sind die geflüchteten Frauen und Männer, die zu uns kommen. Genau wie Männer fliehen Frauen vor Krieg, Terror und Not, darüber hinaus gibt es aber auch geschlechtsspezifische Fluchtgründe (sex. Gewalt, Zwangsverheiratungen, drohende Beschneidung), die in den Asylverfahren noch zu wenig Anerkennung finden. Aber nicht nur im Heimatland, auf der Flucht und leider auch in den Aufnahmeeinrichtungen erleben Frauen Gewalt, sexuelle Übergriffe und Diskri-minierung. Geflüchtete Frauen brauchen deshalb besonderen Schutz und spezifische Versorgung.
Deutschland ist ausdrücklich dazu verpflichtet, geflüchtete Frauen besonders zu schützen und ihnen darüber hinaus psychosoziale Unterstützung und Gesundheitsversorgung zu gewähren. Das ergibt sich aus der EU-Aufnahmerichtlinie (2013/33 EU), dort werden Mindestanforderungen für die Aufnahme von Asylsuchenden in der EU formuliert, u.a. geeignete Maßnahmen zur Verhinderung von Übergriffen und geschlechtsbezogener Gewalt in den Unterkünften.
In Freiburg leben fast 3.500 geflüchtete Menschen in städtischen Unterkünften, knapp die Hälfte davon sind Frauen. Auch wenn es noch keine Standards gibt, orientiert sich die Stadt nach Möglichkeit an Schutzkonzepten, um den geflüchteten Frauen ein sicheres Dach über dem Kopf anbieten zu können.
Gewalt gegen Frauen:
In Deutschland wird durchschnittlich jede 3. Frau ab dem 15. Lebensjahr mindestens einmal im Leben vergewaltigt, geschlagen oder missbraucht. Durch häusliche Gewalt werden in Deutschland mehr Frauen verletzt, geschädigt oder sogar getötet, als durch andere Ursachen – seit Jahren. Gewalt gegen Frauen ist das größte Gesundheitsrisiko von Frauen weltweit. Bei Tötungsdelikten an Frauen in Deutschland ist in jedem zweiten Fall der Ehemann, Freund oder Ex-Partner der Täter. (Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamtes, BKA)
Der Kampf gegen Gewalt an Frauen muss immer und nach allen Kräften auf der Agenda der politisch Verantwortlichen stehen. Es gilt jede Form von Gewalt zu verurteilen. Ausnahmslos. Egal wer die Täter sind und Egal wer die Opfer sind. Alle Menschen sollen sich sicher fühlen und vor verbalen und körperlichen Angriffen geschützt sein.
- Alle von Gewalt Betroffenen müssen Hilfe und Unterstützung bekommen.
- Die Beratungsstellen müssen gestärkt und ihr Angebot muss ausgebaut werden.
- Mehr Aufklärungsarbeit hilft Gewalt zu vermeiden.
- Aber: Frauenrechte dürfen nicht benutzt werden, um gezielt Ängste in unserer Ge-sellschaft zu schüren!
Viele von Ihnen, die heute hier sind, haben schon immer dafür gekämpft, dass alle Menschen, gleich welchen Geschlechts, gleich welcher Herkunft, gleich welchen Alters, gleich welcher Religion, gleich welcher sexuellen Orientierung, das Recht auf Würde, Schutz, und Chancen haben. Das sind die Grundlagen einer freien Gesellschaft und das sind „unsere“ Werte! Dafür setzen wir uns ein.
Und gleichzeitig gibt es aber auch Probleme mit Einwanderer aus patriarchalen Kulturen, das muss selbstverständlich auch benannt werden. Es kommen auch Männer mit einem Weltbild, in dem Frauen untergeordnet werden, in dem (freie) Sexualität unterdrückt und in dem Frauen keine Rechte zugestanden werden und keine politische Teilhabe. An diesem Frauenbild muss kräftig gearbeitet werden. Die Grundzüge einer gleichberechtigten Gesellschaft müssen allen Neuankömmlingen vermittelt werden. Gleichberechtigung muss in den Bildungseinrichtungen gelehrt und im Bildungsplan verankert werden.
Arbeit:
Ein wichtiges Thema ist der Abbau von Lohnungleichheit. Die Frauenlöhne in Deutschland liegen immer noch 22 % unter denen der Männer.
Woran liegt der große Unterschied in der Bezahlung, der noch immer besteht?
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist immer noch schwierig umzusetzen. Gerade im ländlichen Raum fehlen nach wie vor Kitaplätze mit praktikablen Öffnungszeiten, und es fehlt an flexiblen Arbeitszeiten.
Das Steuerrecht bedarf einer grundlegenden Reform, das Ehegattensplitting gehört abgeschafft. Es zementiert die Alleinernährer- und/oder Zuverdienerinnenehe und bietet keinen Anreiz und keine Möglichkeit für verheiratete Frauen mit Kindern, sich selbstständig zu unterhalten und eine Altersvorsorge zu treffen.
Bei der Berufswahl entscheiden Frauen sich immer noch oft für Berufe, die eine schlechtere Entlohnung bieten. Viele Mütter bleiben lange mit den Kindern zu Hause, oder arbeiten oft nur in Teilzeit. Noch immer sagen drei Viertel aller Frauen, der Haushalt sei v.a. ihre Aufgabe. (Studie des RWI, Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung)
Wir haben 2016, aber das Rollenbild ist in der deutschen „Normalfamilie“ ziemlich fest gefügt. Normal ist: der Mann arbeitet Vollzeit und macht Karriere, die Frau arbeitet Teilzeit und kümmert sich hauptsächlich um Haushalt und Kinder. Fast 70 % aller Mütter mit kleinen Kindern arbeiten lediglich in Teilzeit (Hans-Böckler-Stiftung).
Aber so funktioniert das nicht. Mütter können nicht immer weiter Teilzeit arbeiten und auf Karriere verzichten und auf Rente sowieso. Und was ist überhaupt mit den Alleinerziehenden: wie sollen die das schaffen? Unsere Familienministerin schlägt eine Familienarbeitszeit vor, denn der Normalarbeitstag ist einfach zu lang. Würden beide Partner noch achtzig Prozent, also 32 Stunden arbeiten, wäre schon viel gewonnen und die Eltern könnten sich in der Betreuung der Kinder abwechseln. Allerdings wäre damit auch ein großes Umdenken gefordert. Viele Männer wollen zwar, wenn sie gefragt werden, etwas weniger arbeiten und sich mehr um die Kinder kümmern. Aber die meisten sind der Ansicht, dass das halt nicht geht. Volle Leistung heißt 40-, oft auch 60-Stunden-Woche.
Das wird eine wichtige Herausforderung der nächsten Jahre sein: der Umbau des Arbeitsmarktes, denn: Frauen brauchen mehr Geld und Männer brauchen mehr Zeit für Ihre Familie. Und die Wirtschaft braucht die gut ausgebildeten Frauen. Und da muss sich etwas an der Kultur ändern. Gleichstellungspolitik muss die Frauen unterstützen: Mit Mentoring, Coaching, Netzwerken, und v.a. guter Beratung.
Das Ziel muss sein: Die finanzielle Abhängigkeit der Frauen von den Männern zu lösen. Frauen müssen in der Lage sein, ihre Existenz eigenständig zu sichern. Deswegen muss Gleichstellungspolitik weiterhin ein wichtiges Politikfeld in diesem Land bleiben, damit Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern endlich umgesetzt wird.
Dafür wollen wir uns auch künftig mit Ihnen und euch gemeinsam einsetzen.
In Freiburg, in Deutschland, in der ganzen Welt.
Für die Weltfrauenkonferenz wünsche ich Ihnen gutes Gelingen und viel Erfolg!

 

 
Frauenverband Courage