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Home Aktuelles Sofortige Beendigung der Grenzblockade der indischen Regierung gegen Nepal!

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Courage - der Name soll Programm sein und das besondere Profil des Verbandes kennzeichnen: überparteilich und international, solidarisch und demokratisch – ein Zusammenschluss von Frauen jeden Alters und jeder Tätigkeit. 
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Sofortige Beendigung der Grenzblockade der indischen Regierung gegen Nepal! PDF Drucken E-Mail
Seit der Verabschiedung der nepalesischen Verfassung im September werden mit Unterstützung der indischen Regierung die Grenzübergänge nach Indien blockiert und kaum Lastwagen durchgelassen. Das kommt einem faktischen Wirtschaftsboykott gleich. Denn Nepal bezieht unter anderem Kochgas und Benzin fast ausschließlich aus Indien. Auf dem Schwarzmarkt kosten diese derzeit das Fünffache des üblichen Preises. Auch lebenswichtige Medikamente und Hilfslieferungen können die Grenzen nicht passieren. Viele Handwerksbetriebe und Fabriken können nicht mehr produzieren, Hotels und Gästehäuser können kein Essen mehr anbieten oder müssen sogar schließen. Vorallem aber wird das Leben der Frauen und Familien massiv beeinträchtigt.


Die Europakoordinatorinnen der Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen schrieben dazu am 26.11.15 an die an die Weltfrauen der verschiedenen Länder:

Liebe Frauen im Prozess der Vorbereitung der 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen!
Die Frauen des Zusammenschlusses von acht Frauenorganisationen, die in Nepal die Weltfrauenkonferenz vorbereiten, schrieben uns:
„Wir haben die Situation analysiert, die durch die Blockade von Ein- und Ausfuhren durch Indien sehr hart und sehr schwierig ist. Die meisten Hotels sind geschlossen, die Schulen sind geschlossen, öffentliche Transportmittel liegen weitgehend still, es ist ungeheuer schwierig den Haushalt zu führen und was uns am empfindlichsten trifft ist, dass Menschen aus Mangel an Medikamenten sterben. Wenn die Situation sich nicht ändert, werden wir die Konferenz verschieben müssen. Wir haben beschlossen, die Lage für weitere zwei Wochen zu verfolgen und dann bei einem erneuten Treffen zu einer Entscheidung zu kommen.“
Das Volk hat 2006 den König gestürzt und Nepal zu einer nicht religionsgebundenen Republik gemacht. Am 20. September hat es seine Verfassung verabschiedet mit für Nepal weitgehenden Frauenrechten. Am Tag ihrer Verkündung hat die reaktionäre Modi-Regierung Indiens eine Grenz-Blockade veranlasst. Diesel, Benzin, Gas, Hilfsgüter und Arzneimittel werden nicht mehr nach Nepal
gelassen und die Folgen des Erdbebens sind ja noch lange nicht behoben!
Die Blockade ist auch ein Angriff auf alle Weltfrauen, weil sie unsere Weltfrauenkonferenz in Nepal gefährdet. Lasst uns also gemeinsam mit unseren Schwestern in Nepal diese Blockade bekannt machen, angreifen und ihre Aufhebung fordern!
Die Entscheidung über eine evtl. notwendige Verschiebung der Weltfrauenkonferenz liegt bei den Frauen in Nepal.
Wir sollten also noch keine Flüge zu buchen – unsere sonstigen Vorbereitung aber aktiv weiter führen, auch als Kampfansage an die indische Regierung.

Die nationale Frauenversammlung zur Vorbereitung der 2. Weltfrauenkonferenz verabschiedete folgende Protesterklärung an die Botschaften Indiens in Deutschland und Nepal:

Wir, die 216 Frauen der nationalen Frauenversammlung zur Vorbereitung der 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen in Nepal Kathmandu vom 13. bis 18.3. 2016, protestierten entschieden gegen den faktischen Wirtschaftsboykott der indischen Regierung gegen Nepal.
Wir haben von unseren Freundinnen der United Women's Alliance erfahren, wie dieser Wirtschaftsboykott das Leben der Frauen und Familien massiv beeinträchtigt. Seit acht Wochen werden die Lieferungen von Treibstoff, Gas, Medikamenten und weiteren Gütern de facto boykottiert und die Grenze zwischen Nepal und Indien blockiert.
Kinder können nicht mehr zur Schule, weil die Busse nicht fahren können, Frauen können nicht mehr kochen, weil sie kein Gas mehr haben.
Die indische Regierung hat mit dieser Blockade genau an dem Tag begonnen, als Nepal seine neue demokratische und säkulare Verfassung proklamiert hat. Die Souveränität von Nepal wird mit Füßen getreten.
Wir Frauen fordern:
Öffnen Sie sofort die Grenzen und beenden den Wirtschaftsboykott gegenüber Nepal!

Die Berarbeiterfrauen-AG in Courage schrieben den folgenden offenen Brief an die indische Botschaft:

Offener Brief an die indische Botschaft in Deutschland 

Schluss mit dem Wirtschaftsboykott der indischen Regierung gegen das nepalesische Volk – Öffnen Sie die Grenzen!" -

Sehr geehrte Damen und Herren
Wir Bergarbeiterfrauen im Frauenverband Courage protestieren entschieden gegen den Wirtschaftsboykott gegen das nepalesische Volk. Wir fordern die indische Regierung auf, die Blockade der Grenze zwischen Indien und Nepal sofort zu beenden. 
Durch die Blockade ist es besonders für die Frauen ungeheuer schwierig ihre Familien zu versorgen. Aus Mangel an Gas können die Frauen nicht mehr kochen. Weil die Busse nicht mehr fahren, können Kinder nicht mehr zur Schule. Der Mangel an Medikamenten trifft insbesondere die Kranken. Sie machen sich verantwortlich, dass Menschen an den Folgen der Blockade sterben. Als ob noch
nicht genug Menschen an den Folgen des verheerenden Erdbebens dieses Jahres gestorben sind. Beenden Sie die Blockade sofort!
Auf vier Kontinenten, in 60 Ländern bereiten die Frauen die 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen vor. Sie soll im März 2016 in Nepal statt finden. Auch wir Bergarbeiterfrauen aus Deutschland wollen an der Konferenz teilnehmen. Durch Ihre Blockade wird diese bedeutende Konferenz der Basisfrauen in Frage gestellt. Mit dieser Blockade behindern Sie wissentlich, diesen zukunftsweisenden Zusammenschluss der Frauen der Welt!
Die Bergarbeiterfrauen im Frauenverband  Courage.
Brief als pdf-Datei

Solidaritätserklärung von der Essener Aktion zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen:

Liebe Schwestern von ANWA,
mit großer Betroffenheit haben wir vor 2 Tagen Euren Brief an alle Weltfrauen gelesen. Ihr, die Vertreterinnen von acht Frauenorganisationen, die in Nepal die Weltfrauenkonferenz vorbereiten, habt uns geschrieben:
„Wir haben die Situation analysiert, die durch die Blockade von Ein- und Ausfuhren durch Indien sehr hart und sehr schwierig ist. Die meisten Hotels sind geschlossen, die Schulen sind geschlossen, öffentliche Transportmittel liegen weitgehend still, es ist ungeheuer schwierig den Haushalt zu führen und was uns am empfindlichsten trifft ist, dass Menschen aus Mangel an Medikamenten sterben. Wenn die Situation sich nicht ändert, werden wir die Weltfrauen-Konferenz verschieben müssen. Wir haben beschlossen, die Lage für weitere zwei Wochen zu verfolgen und dann bei einem erneuten Treffen zu einer Entscheidung zu kommen.“
Wir haben große Achtung vor Euch und werden Eure Entscheidung akzeptieren.
Ihr habt in der Vergangenheit Großes geleistet und auch jetzt, in der Vorbereitung der Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen 2016 in Eurem Land! Euer Volk hat 2006 den König gestürzt und Nepal zu einer nicht religionsgebundenen Republik gemacht. Am 20. September habt ihr die neue Verfassung verabschiedet mit für Nepal weitgehenden Frauenrechten. Am Tag ihrer Verkündung hat die reaktionäre Modi-Regierung Indiens eine Grenz-Blockade veranlasst. Diesel, Benzin, Gas, Hilfsgüter und Arzneimittel werden nicht mehr nach Nepal gelassen und die Folgen des Erdbebens sind ja noch lange nicht behoben!
Die Blockade ist auch ein Angriff auf alle Weltfrauen, weil sie unsere Weltfrauenkonferenz in Nepal gefährdet.
Wir, die Aktivistinnen und Gäste der Straßenaktion zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen in Essen/ Deutschland senden Euch herzliche, solidarische und schwesterliche Grüße! Wir wünschen Euch Mut und Kraft für die wichtigen Entscheidungen im Weltfrauenprozess. Wir protestieren mit Euch und überall gegen den menschen-verachtenden Wirtschaftsboykott durch die indische Regierung.
Wir sind an Eurer Seite!
Frauen gehen über Grenzen,
Frauen verbinden Welten,
kämpfen international

Essen, Germany,  28.11.2015
Brief in deutsch
Brief in englisch

Adressen für weitere Protesterklärungen:
An die Botschaft Indiens in Deutschland
S.E. Herr Vijay Keshav Gokhale,
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An die Botschaft Indiens in Nepal
Ambassador Janjit Rae
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Frauenverband Courage