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Courage - der Name soll Programm sein und das besondere Profil des Verbandes kennzeichnen: überparteilich und international, solidarisch und demokratisch – ein Zusammenschluss von Frauen jeden Alters und jeder Tätigkeit. 
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Solidarität mit der Bevölkerung des Gaza-Streifens – Schluss mit dem israelischen Kriegseinsatz! PDF Drucken E-Mail
25.07.2014
Erklärung des Frauenverbands Courage e.V.

Solidarität mit der Bevölkerung des Gaza-Streifens – Schluss mit dem israelischen Kriegseinsatz!

Mit Entsetzen und Empörung verfolgen wir Frauen vom Frauenverband Courage e.V. das Vorgehen der israelischen Armee gegen die wie in einem Gefängnis eingeschlossene, wehrlose Zivilbevölkerung des Gaza-Streifens.
Wir stehen wohlgemerkt weder auf der Seite der fundamentalistischen Hamas, noch sind wir antisemitisch. Aber wir stehen  auf der Seite des palästinensischen Volkes und seines anhaltenden Widerstand gegen die fast 50 Jahre andauernde israelische Besatzung und Unterdrückung, gegen die Zerstörung seiner wirtschaftlichen Grundlagen und die systematische Untergrabung seiner Lebensverhältnisse. Wir stehen auf der Seite der Israelis, die in Israel für den Abbau illegaler Siedlungen und für die Gründung eines unabhängigen palästinensischen Staates eintreten, was bei uns in der Presse weitgehend verschwiegen wird.
Im Gaza-Streifen leben aufgrund der siebenjährigen Blockade 80% der Menschen  unter der Armutsgrenze, haben keine ausreichende Gesundheitsversorgung und sind abhängig von internationaler Hilfe. Das erschwert vor allem den Alltag der Frauen ungemein,  von den fehlenden Zukunftsperspektiven für die Jugend ganz zu schweigen.
"Das Leben hier ist auch ohne Krieg schon schwer genug. Wenn man kein sauberes Wasser und nicht genügend Strom hat, wenn man gezwungen ist, der nächsten Gasflasche zum Kochen nachzujagen – all das verursacht so viel Stress, weil man eine unglaubliche Kraft aufwenden muss, um sein tägliches Leben zu organisieren. Die einfachsten Dinge geraten zu komplizierten Unternehmungen. Ständig sorgt man sich unbewusst über alltägliche Kleinig¬keiten, weil es hier schon längst keine Normalität mehr gibt.", erklärt Aed Yaghi von der palästentischen Ärzteorganisation „Palestinian Medical Relief Society“. (www.medico.de)
Ein sechsjähriges Palästinenserkind hat in seinem Leben bereits drei Kriege erlebt! Die zeigt drastisch, unter welchen Bedingungen Kinder im Gaza-Streifen aufwachsen müssen.
Begründet wird die Militäroperation mit Raketenangriffen der Hamas und der Zerstörung ihrer Versorgungstunnels und Stellungen. Der Verdacht liegt nahe, dass in Wahrheit diese Operation längst vorbereitet war. Sie richtet sich gegen die gesamte palästinensische Bevölkerung. Die französischen „Ärzte ohne Grenzen“  schreiben: „Was wir aber hier vor Ort sehen, ist willkürliches Bombardement, und die Opfer sind Zivilisten.“ Gezielt werden Wohngebiete, Kliniken, Ambulanzen, Krankenwagen, Schulen, Einrichtungen für behinderte Menschen, die Wasserversorgung und das Abwassersystem aus der Luft und vom Boden beschossen. Nach Angaben der UN-Organisation für palästinensische Flüchtlinge UNRWA (Stand 23.7.14, www.ochaopt.org) wurden seit Beginn der Bombardierungen 697 Menschen in Palästina getötet, davon mindestens 518 Zivilisten – darunter 170 Kinder und 86 Frauen. Verletzt wurden 3993 Personen (1213 Kinder und 698 Frauen). Die Zahl der Opfer steigt täglich. Etwa 1 Million Menschen haben keinen Zugang mehr zu sauberem Wasser. Für 80% der Bevölker¬ung  gibt es nur 4 Stunden am Tag elektrischen Strom. 140.000 Menschen sind auf der Flucht.
Die Menschenrechtsorganisation Al Mezan in Gaza-Stadt berichtet: „Unsere Nachforschungen ergaben, dass es sich bei den Hunderten Toten zu fast 80% um Zivilisten handelt. Rund die Hälfte der Opfer starben in den Trümmern ihrer Häuser.“ Es ist purer Zynismus, wenn die israelische Armee die Menschen „vorwarnt“ bevor sie mit dem Bombardements beginnt. Wohin sollen sie denn in einem der dichtesten besiedelten Gebiete der Welt, in dem sie quasi gefangen sind, in dem es keine Schutzräume gibt? Das Al-Wafa-Krankenhaus – das einzige Krankenhaus in Gaza, das Patienten im Koma oder mit schweren Behinderungen behandeln kann, wurde bombardiert, obwohl das Verteidigungsministerium von den israelischen Ärzten für Menschenrechte (PHR-IL) darauf hingewiesen wurde, dass das Krankenhaus einen großen Teil seiner Patienten nicht evakuieren könne. Auch ein Versteck der Hamas?
Es soll angeblich um Frieden und Sicherheit für die Bevölkerung Israels gehen? Geht es nicht vielmehr darum die Politik der Besatzung, der Ausdehnung der Siedlungen, der Unter¬drück¬ung fortzusetzen und zu rechtfertigen, den Widerstand des palästinensischen Volkes zu brechen und nationalistische Spaltung in Israel zu schüren? Warum hören wir in den deutschen Medien so wenig über den Widerstand gegen die Militäroperation in Israel selbst, über die SoldatInnen und Reservisten, die die Teilnahme an der Operation trotz drohender Gefängnis¬strafen verweigern, über die Demonstrationen in Tel Aviv oder Haifa, über die vielfältigen Proteste von Frauen-, Menschenrechts-, Ärzteorganisationen?
Wir stehen auf der Seite der Menschen in Palästina und in Israel, die gegen den Krieg und die Besatzung demonstrieren und dafür in Kauf nehmen, verhaftet  oder wie am 12.Juli in Tel Aviv von radikal-jüdischen und faschistischen Schlägertrupps durch die Straßen gejagt und verprügelt zu werden, auf der Seite der Frauen, die besonderen Drangsalierungen ausgesetzt sind. So berichtet der Büroleiter von medico international in Ramallah, dass es an der Tagesordnung ist, dass Besatzungsgegnerinnen als „Araberhuren“ beschimpft und ihnen sexuelle Gewalt angedroht wird. Wir verurteilen aber auch die bundesdeutsche Presse, und zahlreiche Regierungsvertreter,  die jede Kritik an der israelischen Regierungspolitik als wiederaufflammenden Antisemitismus diffamieren.

Wir fordern:
Sofortige Beendigung der militärischen Aggression Israels in Gaza!
Schluss mit der rassistischen Apartheid und Hetze gegen Palästinenser und arabische israelische Staatsbürger!
Schluss mit der Blockade und der Besatzung – für das Selbstbestimmungsrecht
des palästinensischen Volkes!



Quellen und weitere Informationen:
medico international
Pressemitteilungen des Al Mezan Center For Human Rights Gaza
Offener Brief der PHR-IL an den Generalstaatsanwalt
Adalah Menschenrechtsorganisation
Frauenorganisation Kayan
UNRWA



Erklärung pdf-Datei A4

Erklärung pdf-Datei A5

 
Frauenverband Courage